Tecosol - Biodiesel-Produktionsanlage in Süddeutschland
+ CO2-Zähler

Qualität & Nachhaltigkeit

Biomasse als Baustein der Energiewende

Nur mit einem ausgewogenen Mix an erneuerbaren Energien ist die Energiewende tatsächlich zu schaffen. Dabei spielt neben Wasser, Wind und Sonne als Energielieferanten die Energiegewinnung aus Biomasse eine zentrale Rolle. Hier liegen wertvolle Möglichkeiten zur Energieherstellung und –speicherung. Diese können dazu beitragen, die nötige Unabhängigkeit auf dem Energiesektor langfristig zu sichern. Energiewende? Wir sind dabei: Mit Biokraftstoffen für Motoren, Blockheizkraftwerke (BHKW), Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) und unserem betrieblichen Energiekonzept.

Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (BioKraftNachV)

Nach Inkrafttreten der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung sind diverse Zertifizierungen bei den Produktionsbetrieben notwendig geworden. Auch die Tecosol GmbH hat die notwendigen Zertifikate erhalten.

EU-Vorgabe heute schon erfüllt

Die EU-Richtlinie zur Treibhausgasminderung von Biokraftstoffen und flüssigen Bio-Energieträgern fordert einen erheblichen Treibgasminderungseffekt. Seit 2017 muss dieser mindestens 50 Prozent, ab 2018 mindestens 60 Prozent betragen. Der einzigartige Rohstoff-Mix der Tecosol-Raffinerie aus Abfallölen, Reststoffen sowie frischem Pflanzenöl sichert unserem Campa-Biodiesel schon heute ein CO2-Einsparpotenzial von über 90 Prozent. Die Zukunft hat bei uns schon begonnen.

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Sowohl Biodiesel als auch Mineralöldiesel liefern bei der Verbrennung mehr Energie, als für ihre Herstellung aufzubringen ist. Doch wird zur Produktion von Biodiesel unter Einbeziehen aller Vorstufen nur 40 Prozent der Energie benötigt, welche für die Herstellung von herkömmlichem Dieselkraftstoff notwendig ist. Biodiesel: Energie sparen vom ersten Tropfen an.

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Aus einer Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie, den Ausstoß von Neuwagen an CO2 signifikant senken, ist eine EU-Vorgabe geworden. Mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie aus dem Jahr 2009 (RL 2009-28/EG) wurden erstmals verbindliche Ziele und eine europaweit gültige Gesamtregelung für die Energiewirtschaft aufgestellt. Die Mitgliedsstaaten können hierbei selbst die Unterziele und Mechanismen bestimmen, mit denen Sie die Vorgaben umsetzen.

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Deutschland regelt den Einsatz von Biokraftstoffen in der Biokraftstoff-Nachhaltigkeits-Verordnung (BioKraftNachV). Um den Klimawandel auf ein Minimum zu beschränken, müssen Biokraftstoffe einen Großteil der klimawirksamen Treibhausgase einsparen, die bei der Verbrennung fossilen Diesels entstehen.

Zudem gelten strenge Vorgaben für den Anbau von Biomasse, die zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet werden darf. So darf diese weder auf Flächen mit einem hohen Kohlenstoffbestand (wie z. B. Torfmoore oder Wälder) noch auf Flächen mit einem hohen Grad an biologischer Vielfalt angebaut werden.